Samstag, 17. Februar 2018
„Basquiat: Boom For Real“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main
Die Schirn empfängt mit großen Bildern, mit Wänden voller Text, auf Mauern und auf Bretter und auf Leinwände geschrieben, geschmiert, gesprüht in den 1980er Jahren in New York. Als hierzulande über die Graffiti des Sprayers von Zürich diskutiert wurde: Darf man das, zivilrechtlich, strafrechtlich, und ist das Kunst?
Es war eine enorm politische Zeit damals: Post-68, Umweltbewegung, Frauenbewegung, Friedensbewegung, stell' dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin, die sogenannte geistig-moralische Wende in Deutschland-West, in den USA und in Großbritannien vor allem, das Volkszählungsurteil, der NATO-Doppelbeschluss, AIDS, das Privatfernsehen und das Kabelfernsehen, ein Atomkraftwerk in der Ukraine, und am Ende ein Börsenkrach, ein explodiertes Space Shuttle und das Ende des Kalten Kriegs. Eine Ahnung der bevorstehenden transnationalen Verflechtung wurde sichtbar am Horizont. Von alledem ist diese deutsch-britische Ausstellung ganz weit entfernt, so weit, weiter geht es nicht mehr. Ahistorisch und hermetisch wird eine New Yorker Künstlerszene in Clubs und sonstiger Bohème vorgeführt, die sich selbst genug ist und die sich um sich selber dreht, als gäbe es die Welt da draußen gar nicht. Oder nur als Drogenlieferant. Ich glotz' TV.
Jean-Michel Basquiat schrieb Tagebuch und begann zu kritzeln – und immer mehr zu malen. Er war modern, denn – und hier überschneiden sich unsere und seine Welt einmal – er bediente sich moderner Technik (Farbkopierer, Polaroid) und er nutzte moderne Technik zu seiner Inspiration bei der Arbeit (Fernsehen, Videorekorder). Kein Internet, natürlich, obwohl es das damals ja auch schon gab. Der Hip-Hop aus den New Yorker Ghettos, und immer wieder der Jazz. Und Texte. Pop-Texte. Eine merkwürdig krude und derbe Typografie, die man schwer vergisst. Wiederholungen. Taggen und rappen. Ein Remix aus Popkultur, der über elektronische Medien verbreitet wird und der seitdem nicht mehr aufgehört hat. Geschwindigkeit und leuchtende Bildschirme und Musik. Und bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.
Man muss das nicht mögen. Es ist ist einfach da. Und es ist unerbittlich und laut und hart und schwer erträglich. Und es geht nicht mehr weg.
Die Schirn, nach den Worten von Jean-Christophe Ammann „die längste Kegelbahn der Welt“, ist für diese Ausstellung nochmal länger gemacht worden. Wie ein dunkler, warmer Darm voller Musik und Bewegung mäandert sich der Weg zwischen den eng gestellten Wänden von Eingang bis zum Ende der Schau, wo dann noch ein Film läuft, alles sehr akut und heute, am ersten Tag, gedrängt voller Menschen, die diese millionenschwere Show sehen wollten. Es soll sich um die teuerste Ausstellung handeln, die die Schirn jemals hatte versichern lassen, und das geht natürlich nicht ganz geräuschlos vonstatten: Man darf keine Taschen mit in die Ausstellung nehmen, und die Garderobe ist so belastet, dass Absperrbänder den Weg weisen und auch die Schließfächer nicht allgemein zur Verfügung stehen, sondern von den Garderobièren belegt werden. So die Auflagen. Die spinnen, die Amis, um nochmal einen Begriff aus den 1980ern aufzugreifen.
Die Bilder sind übrigens erstaunlich schlecht. Sie sind handwerklich schlecht gemacht, sie lassen jeden Ausdruck vermissen, und sie sind ganz schlicht scheußlich – wie die 1980er Jahre eben waren, ein Jahrzehnt, das reaktionär war wie man es sich heute kaum noch vorstellen kann. Damals begann der große Reichtum der wenigen, des einen Prozents, maximal, das sich heute diese Bilder für Millionen Dollar ersteigert. Dekadent und peinlich war das und ist es heute immer noch. Der lange Sommer der Bourgeoisie.
Darf man das, und ist das Kunst?
Man muss das nicht mögen. Es ist ist einfach da. Und es ist unerbittlich und laut und hart und schwer erträglich. Und es geht nicht mehr weg.
Geht nicht mehr weg, wie einem das Krönchen nicht aus dem Sinn geht, das im Spätwerk auftaucht, in verschiedenen Größen, mal schwarz auf braun, mal weiß auf schwarz. Oder der kleine Origami-Elefant beim Saxophon.
Und ist das Kunst? Man muss das nicht mögen. Es ist ist einfach da.
Mir hat es nicht gefallen.
„Basquiat. Boom For Real“. Bis 27. Mai 2018 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main. Eine Ausstellung des Barbican Centre, London, in Kooperation mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Kuratiert von Dr. Dieter Buchhart und Eleanor Nairne, Barbican Art Gallery, London. Katalog im Prestel-Verlag, München. Digitorial und Pressetext.
Dienstag, 13. Februar 2018
Twoday.net, 2003–2018
Die Bloggerplattform Twoday.net schließt zum Ende des Monats Mai 2018, und man sieht mit einem Blick auf Twingly, dass immer noch ein tiefer Riss durch das Web geht – zwischen den Netizens und den Geschäftemachern.
Als vor etwa einem Jahr das Open Directory Projekt DMOZ zumachte, waren es die Werbe-Spammer, die es als erste kühl und auch ein wenig herablassend vermeldeten. Nun, da es Twoday.net trifft, sind es dagegen die kleinen Blogger, die in meist recht emotionalen Blogposts ihrem liebgewonnenen Hoster nachtrauern.
Beispielhaft etwa dieser deftige Beitrag von Bonanzamargot in Anlehnung an Charles Bukowski (weiß eigentlich heute noch jemand, wer das war?): Lange genug ließ man uns Blogger im Ungewissen. Bukowski würde wahrscheinlich sagen: Das war ein verdammt langer Schiss! Sie hätte sich gewünscht, dass die Betreiber von Twoday.net Gründe angegeben hätten für ihre Entscheidung: Wenn man sich überlegt, mit wie viel Herzblut die Blogger auf Twoday unterwegs waren, über Jahre einen kahlen, vorgegebenen Raum mit ihren Inhalten auskleideten und mit Leben füllten…, da stimmt mich dieses Ende nicht nur traurig, sondern es macht mich gewissermaßen auch wütend! Aber auch in den LitBlogs wird des Endes von Twoday.net gedacht, und es werden auch schon die ersten Umzüge angezeigt.
Twoday.net war die erste Adresse, als man bei Antville.org in der Hochzeit des Web-2.0-Booms wegen Überlastung kein neues Blog mehr einrichten konnte. Und bis 2008 wurden dort 46353 Weblogs (sic! so sagte man damals) gehostet. Innerhalb von nur fünf Jahren, wohlgemerkt, waren sie eröffnet worden.
Und jetzt diskutiert die Antville-Gemeinde, ob sie sich um die verbliebenen Twoday.net-Blogger kümmern könne. Ich fände das schön, denn es ist wichtig, die idealistischen Nischen des Netzes zu pflegen und lebendig zu erhalten.
DMOZ hat übrigens ein Nachfolgeprojekt erhalten: Curlie, ein süßes rotes Eichhörnchen, sammelt jetzt die URLs in einem Web-Verzeichnis. Und statische Kopien des letzten Stands von DMOZ gibt es hier und hier.
Totgesagte leben länger.
Samstag, 10. Februar 2018
Der neue Gesandte VIII
Nach dem Rückzug des neuen Gesandten, der jetzt seine Schuldigkeit getan hat, überwiegt in den meisten Quellen das naive Narrativ des Verlierers. Von hundert auf null. Alles sei perdu. Auffällig ist, dass ein Journalist, der ausdrücklich darauf hingewiesen hatte, dass der neue Gesandte auch Täter war, gehen musste. Ambivalenz wird nicht geduldet. Damit wird eine Inszenierung angesprochen, die immerhin über ein Jahr lang lief und die demonstriert hat, was geht. Alle machten mit. Politik als bloße Show, ohne Inhalte. Am Ende erscheint ein Grenzwert von etwa fünfzehn Prozent. Und das ist längst noch nicht vorbei.
Literatur: Maier, Anja. 2018. Kommentar Verzicht von Martin Schulz: Drama ersten Ranges. Die Tageszeitung: taz, 9. Februar, Abschn. Politik. www.taz.de (zugegriffen: 10. Februar 2018). – N.N. 2018. Streit mit Verleger Holtzbrinck: Steingart verlässt das „Handelsblatt“. Die Tageszeitung: taz, 9. Februar, Abschn. Gesellschaft. www.taz.de (zugegriffen: 10. Februar 2018). – Nowak, Peter. 2018. Das Jahr mit Schulz ist zu Ende. Telepolis. 10. Februar. www.heise.de (zugegriffen: 10. Februar 2018).
Freitag, 2. Februar 2018
Thunderbird löst sich von Mutter Mozilla IV
Im weiteren Verlauf der Diskussion hat Ben Buksch im Mozilla-Wiki eine Seite zum Entwurf der „nächsten Generation“ von Thunderbird angelegt und auf der Mailingliste tb-planning zu Stellungnahmen aufgerufen.
Das Ziel der weiteren Entwicklung sei, neben der bisherigen Desktop-Version mobile Apps für Android und iOS zu erstellen, die auch populäre Chat-Protokolle wie WhatsApp sowie Verschlüsselung nativ unterstützen. Mobile ist, zurückhaltend gesagt, umstritten. Und meine Mail, in der ich darum gebeten hatte, weiterhin NNTP zu unterstützen, wurde vom Moderator heute nicht durchgelassen, was wahrscheinlich Rückschlüsse auf die zukünftige Richtung zulässt. Schade.
Währenddessen wird bei den Koalitionsverhandlungen der Abschied von De-Mail und der Einstieg in PGP/S-MIME für E-Government eingeleitet. Das passt wiederum.
Sonntag, 28. Januar 2018
Neuerscheinungen zur Netzpolitik XIII
Heute wieder eine reguläre Folge – Beiträge seit dem 20. Januar 2018:
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Becker, Sven und Astrid Ehrenhauser. 2018. „Ich nutze mein Netzwerk“. Die Internetbotschafterin der Bundesregierung, Gesche Joost, verstrickt sich in Interessenkonflikten. DER SPIEGEL, Nr. 5 (27. Januar): 22–23.
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Beckett, Andy. 2018. Post-work: the radical idea of a world without jobs. The Guardian, 19. Januar, Abschn. News. www.theguardian.com (zugegriffen: 22. Januar 2018).
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dpa. 2018a. Autoindustrie: Allianz fordert Treuhänder für Autodaten. FAZ.NET, 21. Januar, Abschn. Wirtschaft. www.faz.net (zugegriffen: 22. Januar 2018).
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---. 2018b. Internet-Umfrage: Deutsche fürchten, dass ihre Daten ausgebeutet werden. FAZ.NET, 24. Januar, Abschn. Wirtschaft. www.faz.net (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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Europäische Kommission. 2018. Pressemitteilung: Kommission veröffentlicht Leitfaden zu neuen Datenschutzbestimmungen. Europäische Kommission. 24. Januar. europa.eu (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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Freistetter, Florian. 2018a. Das wissenschaftliche Publikationssystem ist kaputt (Teil 1): Der Impact-Faktor. Astrodicticum Simplex. 24. Januar. scienceblogs.de (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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---. 2018b. Das wissenschaftliche Publikationssystem ist kaputt (Teil 2): Die Gelddruckmaschinen der Verlage. Astrodicticum Simplex. 25. Januar. scienceblogs.de (zugegriffen: 28. Januar 2018).
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Hesse, Martin und Kenneth Rogoff. 2018. „Digitales Geld wird kommen“. Der Ökonom Kenneth Rogoff über die Chancen einer digitalen D-Mark. DER SPIEGEL, Nr. 5 (27. Januar): 71.
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Hoeren, Thomas. 2018. Internetrecht. 3., neu bearb. Auflage. De Gruyter Studium. Berlin: De Gruyter.
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Initiative D21. 2018. Der D21-Digital-Index 2017/2018. Initiative D21. 23. Januar. initiatived21.de (zugegriffen: 28. Januar 2018).
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Sokolov, Daniel AJ. 2018. Niederlage für Max Schrems: EuGH lehnt Sammelklage gegen Facebook ab. heise online. 25. Januar. www.heise.de (zugegriffen: 25. Januar 2018).
Donnerstag, 25. Januar 2018
Neuerscheinungen zur Netzpolitik XII: DSGVO-Literatur-Remix
Aus gegebenem Anlass heute eine Liste, in der ein neuer …
- Europäische Kommission. 2018. Pressemitteilung: Kommission veröffentlicht Leitfaden zu neuen Datenschutzbestimmungen. Europäische Kommission. 24. Januar. europa.eu (zugegriffen: 25. Januar 2018).
… aber auch ältere Titel enthalten sind: Im Mai tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Ein Kraut-und-Rüben-Querschnitt der Diskussion:
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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz, Hrsg. 2017. Digitalpolitik für Wirtschaft, Arbeit und Verbraucher. Trends – Chancen – Herausforderungen. Berlin: Bundesregierung. www.bmwi.de.
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Ermert, Monika. 2017a. Datenschutzgrundverordnung: Böses Erwachen der Domainverwaltung ICANN. heise online. 28. Juni. www.heise.de (zugegriffen: 28. Juni 2017).
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---. 2017b. EU-Datenschutzverordnung trotzt ICANN-Forderungen. heise online. 29. Oktober. www.heise.de (zugegriffen: 29. Oktober 2017).
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Hillemacher, Monika. 2018. EU-Datenschutzgrundverordnung kommt: Verschärfter Datenschutz nimmt Vermieter in die Pflicht. heise online. 1. Januar. www.heise.de (zugegriffen: 1. Januar 2018).
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Martini, Mario, Jürgen Kühling, Johanna Heberlein, Benjamin Kühl, David Nink, Quirin Weinzierl und Michael Wenzel. 2016. Die Datenschutz-Grundverordnung und das nationale Recht. Erste Überlegungen zum innerstaatlichen Regelungsbedarf. Münster: Verlagshaus Monsenstein u. Vannerdat. dopus.uni-speyer.de (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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Nohr, Holger. 2017. Big Data im Lichte der EU-Datenschutz-Grundverordnung WebDok 111/2017 (15. August). doi:10.7328/jurpcb2017328111, www.jurpc.de (zugegriffen: 15. August 2017).
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Schildberger, Lukas. 2016. Lobbying und sein Einfluss auf den Entwurf für eine EU-Datenschutz-Grundverordnung aus dem Jahr 2012. Diplomarbeit. Wien: Technische Universität Wien. resolver.obvsg.at.
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Schmitt, Lennart. 2017. Rezeption eines differenzierten Verbraucherleitbildes im Datenschutzrecht? JurPC WebDok 151/2017 (7. November). doi:10.7328/jurpcb20173211152, www.jurpc.de (zugegriffen: 7. November 2017).
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Schulzki-Haddouti, Christiane. 2017. Vertane Chance: Bundesregierung dreht beim Datenschutz das Rad zurück. c’t, Nr. 9 (13. April): 36. heise.de
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Schwarz, Stephan. 2017. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) von 2016 - Was erwartet uns?, The 2016 EU General Data Protection Regualtion (GDPR) - What to expect? (31. Mai). opus4.kobv.de (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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Spiecker gen. Döhmann, Indra. 2015. Datenschutz in der Globalisierung - Mission Impossible in einer Welt der Technikzukünfte unter Einwirkung einer neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung? In: Informationsrecht@KIT - 15 Jahre Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft. Hrsg.: Th. Dreier, 15:63–95. Schriften des Zentrums für Angewandte Rechtswissenschaft. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing. publikationen.bibliothek.kit.edu (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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Tihanyi-Meittinger, Nina. 2017. Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung. : Datenschutz, Wahrung von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten vs Datensammlung und Überwachung. Linz: Johannes Kepler Universität Linz. resolver.obvsg.at.
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Veil, Winfried. 2015a. Angriff auf Internet und Meinungsfreiheit (Teil I). CR-online.de Blog. 14. Dezember. www.cr-online.de (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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---. 2015b. Angriff auf Internet und Meinungsfreiheit (Teil II). CR-online.de Blog. 15. Dezember. www.cr-online.de (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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---. 2015c. Angriff auf Internet und Meinungsfreiheit (Teil III). CR-online.de Blog. 16. Dezember. www.cr-online.de (zugegriffen: 25. Januar 2018).
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Weichert, Thilo, Karin Schuler, Ute Bernhardt und Ingo Ruhmann. 2017. Datenschutz-Erwartungen an die Politik in der 19. Legislaturperiode. Berlin, Bonn: Netzwerk Datenschutzexpertise. www.netzwerk-datenschutzexpertise.de (zugegriffen: 4. Oktober 2017).
Samstag, 20. Januar 2018
Neuerscheinungen zur Netzpolitik XI
Beiträge seit dem 12. Januar 2018:
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Buschmann, Rafael und Wolf Wiedmann-Schmidt. 2018. Breaking Bad in Bayern. Ein Ex-Dealer erklärt das Millionengeschäft mit Drogen im Darknet. DER SPIEGEL, Nr. 3 (13. Januar): 46–47.
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Dobusch, Leonhard. 2018. Große Solidarität unter Wissenschaftseinrichtungen: Kommt der Umstieg auf Open Access? netzpolitik.org. 17. Januar. netzpolitik.org (zugegriffen: 19. Januar 2018).
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Goncharenko, Roman. 2018. Russia moves toward creation of an independent internet. DW.COM. 17. Januar. p.dw.com (zugegriffen: 20. Januar 2018).
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Klinger, Claudia. 2018. Blogsterben: 4 aktuelle Beispiele. Digital Diary. 4. Januar. www.claudia-klinger.de (zugegriffen: 18. Januar 2018).
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Lovink, Geert. 2018. nettime: social media critique: next steps? 13. Januar. nettime.org (zugegriffen: 16. Januar 2018).
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Richling, Mathias und Dieter Kassel. 2018. Mathias Richling zu 20 Jahre Lauschangriff – Warum niemand mehr für seine Freiheit kämpfen will. Interview. Deutschlandfunk Kultur. Berlin: Deutschlandfunk Kultur, 16. Januar. www.deutschlandfunkkultur.de (zugegriffen: 16. Januar 2018).
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Sucker, Joachim. 2018. Digital-VHS im Dschungel der Diskussionen. allesauszucker. 17. Januar. allesauszucker.wordpress.com (zugegriffen: 19. Januar 2018).
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Vowe, Gerhard. 2017. Wie verändern sich Wahlkämpfe in der Onlinewelt? Sieben Tendenzen des strukturellen Wandels der politischen Kommunikation. Media Perspektiven, Nr. 12: 607–615. www.ard-werbung.de
Montag, 15. Januar 2018
Etwas passiert
Jetzt liest man von dem neuen Buch von Varoufakis.
Ich habe das Gefühl, als wäre das alles schon halbe Ewigkeiten her, dabei sind es erst drei Jahre. Sommer 2015. Ich dachte damals wirklich, es könnte etwas passieren, aber es waren nur Bilder und Texte und Reden und Sitzungen. Und am Ende blieb alles, wie es vorher schon war. Vielleicht etwas trauriger als zuvor, weil man ja wirklich dachte, es könnte etwas passieren. Es hätte etwas passieren können. Es hätte passieren sollen. Es wäre besser gewesen, wenn etwas passiert wäre.
Freitag, 12. Januar 2018
Neuerscheinungen zur Netzpolitik X
Beiträge seit dem 7. Januar 2017:
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Caspary, Ralf, Andreas Bernard, Steffen Mau und Stefan Selke. 2018. Posten, ranken, messen: Verlieren wir uns im Datenrausch? Forum. swr.online. Stuttgart: SWR2, 9. Januar. www.swr.de (zugegriffen: 9. Januar 2018).
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Holland, Martin. 2018. Indien: Wohl mehr als eine Milliarde Personendaten aus staatlicher Datenbank abgegriffen. heise online. 5. Januar. www.heise.de (zugegriffen: 8. Januar 2018).
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Ohlig, Jens. 2018. Diskussionsrunde auf dem 34C3: Warum haben wir aufgehört, Dinge ins Internet zu schreiben? Wikimedia Blog. 10. Januar. blog.wikimedia.de (zugegriffen: 11. Januar 2018).
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Pleines, Chris, Andia Bothe und Celia Schweyer. 2018. Zu-zweit.de-Profilbild-Studie 2017/2018: Partnersuche, Strand und Gurken. München: zu-zweit.de. files.zu-zweit.de.
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Schrems, Max und Svenja Bergt. 2018. Datenschutzaktivist über digitale Spuren: „Keine Sau beschwert sich“. Die Tageszeitung: taz, 9. Januar, Abschn. Gesellschaft. www.taz.de (zugegriffen: 9. Januar 2018).
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Stiller, Andreas. 2018. Analyse zur Prozessorlücke: Meltdown und Spectre sind ein Security-Supergau. heise online. 5. Januar. www.heise.de (zugegriffen: 8. Januar 2018).
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Weichert, Thilo und Ute Welty. 2018. Notrufsystem eCall - Wird das Auto zur Datenschleuder? Interview. Deutschlandfunk Kultur. Berlin: Deutschlandfunk Kultur, 10. Januar. www.deutschlandfunkkultur.de (zugegriffen: 12. Januar 2018).
Sonntag, 7. Januar 2018
Neuerscheinungen zur Netzpolitik IX
Seit dem 20. Dezember 2017 gelesen:
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Berke, Jürgen. 2018. Helmut Kohl und das Leerrohr sind schuld. Wirtschaftswoche, Nr. 1–2 (5. Januar): 28–32.
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Bernhardt, Ute, Ingo Ruhmann, Karin Schuler und Thilo Weichert. 2018. Sigmar Gabriel, die Postmoderne und der Datenschutz. Erwiderung und Empfehlung. Netzwerk Datenschutzexpertise. www.netzwerk-datenschutzexpertise.de (zugegriffen: 1. Januar 2018).
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Dyrlich, Kajetan. 2018. Risiko, Rendite, Revolution: Wie die Blockchain-Technologie die Welt verändert. Hintergrund. Deutschlandfunk. Köln: Deutschlandfunk, 6. Januar. www.deutschlandfunk.de (zugegriffen: 6. Januar 2018).
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Euskirchen, Markus. 2017. Öffentliches Geld für öffentliche Software. Der Kampf um Linux in München. Analysen 43. Berlin: Rosa Luxemburg Stiftung. www.rosalux.de (zugegriffen: 22. Dezember 2017).
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Haß, Cornelia und Antje Allroggen. 2018. Presseausweis - „Wir erwarten, dass die Zugänge erleichtert werden“. @mediasres. Deutschlandfunk. Köln: Deutschlandfunk, 2. Januar. www.deutschlandfunk.de (zugegriffen: 2. Januar 2018).
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Kern, Fabian. 2017. Der Web-Browser: Lesegerät der Zukunft? buchreport. 1. März. www.buchreport.de (zugegriffen: 30. Dezember 2017).
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Krempl, Stefan. 2017. Geldwäsche: EU-Gremien bekämpfen „Anonymität“ von Bitcoin & Co. heise online. 16. Dezember. www.heise.de (zugegriffen: 4. Januar 2018).
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Kruppe, Thomas, Ute Leber und Britta Matthes. 2017. Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit in Zeiten des digitalen Umbruchs. IAB-Stellungnahme. Nürnberg: IAB. www.iab.de (zugegriffen: 23. Dezember 2017).
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Pleil, Thomas. 2018. Wie verringert man digitalen Stress? Tipps aus einem Dauer-Selbstversuch. Das Textdepot. 5. Januar. thomaspleil.de (zugegriffen: 5. Januar 2018).
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Pörksen, Bernhard und Friedemann Karig. 2017. „Die Wahrheit ist umkämpfter denn je“. jetzt.de. 29. Dezember. www.jetzt.de (zugegriffen: 1. Januar 2018).
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Schleth, Ulf. 2017. Das Ende eines Facebook-Accounts: Tschüss! Die Tageszeitung: taz, 23. Dezember, Abschn. Politik. www.taz.de (zugegriffen: 24. Dezember 2017).
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Schmalenstroer, Michael. 2017. Storify macht dicht und löscht alles. Schmalenstroer.net. 13. Dezember. schmalenstroer.net (zugegriffen: 22. Dezember 2017).
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Semsrott, Arne. 2018. Erfolg vor Gericht: Wissenschaftliche Dienste von Landtagen auskunftspflichtig. netzpolitik.org. 5. Januar. netzpolitik.org (zugegriffen: 6. Januar 2018).
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Spitz, Malte. 2017. Daten - das Öl des 21. Jahrhunderts? Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter. 1. Auflage. Hamburg: Hoffmann und Campe.
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Strether, Lambert. 2017. Net Neutrality: The Coming Battles in the Congress and the Courts. naked capitalism. 24. Dezember. www.nakedcapitalism.com (zugegriffen: 24. Dezember 2017).
„Das Neue im Neuen suchen, nicht das Alte im Neuen!“